Härteprüfstiftset



Härteprüfstiftset
Das Prüfstiftset dient zum Testen der Härte und Beständigkeit optischer Beschichtungen gemäß den Standards MIL-C-00675, MIL-M-13508 und MIL-F-48616. Die dem Set beigelegten Schleifgummis entsprechen dem Standard MIL-E-12397.
Das Set besteht aus zwei Prüfstiften, einem aus Messing zum Testen auf starken Abrieb, ausgelegt auf einen Druck von ca. 1,13 kp (2,5lb.). Der zweite, aus Aluminium bestehende Stift, dient zum Testen auf geringen Abrieb bei einem Druck von 0,57kp (1,25lb).
Darüber hinaus sind im Set enthalten: 2 zusätzliche Schleifgummis, 2 sq.yards „Cheesecloth“ gemäß MIL-CCC-C-440 und eine Rolle Band gemäß MIL-A-A113 Rev. C.
Alle erforderlichen Zertifikate liegen dem im handlichen Koffer gelieferten Set bei.
Gebrauchsanweisung
Pflegehinweise
Die Schleifgummis werden in den HÄRTEPRÜFSTIFT hineingepresst. Zum Auswechseln des Schleifgummis ist der Haltebolzen vom Stift abzunehmen. Haltebolzen und Gewindegang des Tauchkolbens sind bei jedem Wechsel des Schleifgummis sorgfältig und gründlich zu reinigen.
Warnung: Der Tauchkolben darf nicht runtergedrückt werden, wenn der Haltebolzen vom Härteprüfstift entfernt ist. (Dadurch verändert sich die Länge der sich im Härteprüfstift befindlichen Feder).
Abnutzungserscheinungen des Schleifgummis können dadurch ausgeglichen werden, dass der das Gummi haltende Bolzen herausgedreht wird. Dazu ist der Härteprüfstift am oberen Ende festzuhalten und der Haltebolzen, entsprechend der Abnutzung des Gummis, zu drehen.
Der Härteprüfstift wird bereits geschmiert geliefert. Sollte die Schmierung nach längerem Gebrauch des Härteprüfstifts nachlassen, sind der Teil des Härteprüfstifts, auf dem sich der Eichstrich befindet, sowie der Tauchkolben neu zu schmieren. Hierzu reicht eine kleine Menge irgendeines guten Schmiermittels.
Wird der Härteprüfstift häufig eingesetzt, sollte er nach ca. einem Jahr an uns eingeschickt werden, damit eine eventuell notwendige Nacheichung vorgenommen werden kann. Bei normaler Behandlung und gelegentlichem Auswechseln der Feder ist der Lebensdauer des Stiftes praktisch keine Grenze gesetzt.
